Warum und wofür ihr eigene Stock-Fotos braucht

Bei unserem letzten #rheinmainblogger-Meetup hatten wir es unter anderem von 28 Days of Blogging - Katha und ich haben erzählt, dass wir uns der Herausforderung stellen und im Februar im Rahmen der Aktion jeden Tag einen Beitrag veröffentlichen. Und die meisten gleich so: Whaaaaat? Jeden Tag? 

Woraufhin wir ins Gespräch darüber kamen, dass das natürlich nicht jeden Tag ein voll bebilderter DIY-Post ist. Sondern manchmal nutze ich meine eigenen Stock-Bilder, um über Themen zu schreiben, die bildlich nicht so greifbar sind. Übers Bloggen zum Beispiel. Oder ganz andere Themen. 

Heute erkläre ich euch, warum es Sinn macht, euch einen Fundus an eigenen Stock-Bildern anzulegen!

Wofür du Stock-Bilder brauchst

Stell dir vor, dir brennt ein Thema auf der Seele, über das du unbedingt schreiben möchtest - es ist aber spät abends, draußen ist schon dunkel, aber du möchtest den Beitrag veröffentlichen, sobald es geht. Hier retten dich Stock-Fotos! Denn idealweise hast du dir an dieser Stelle schon einen Fundus an Stock-Bildern zurechtgelegt, die du jederzeit nutzen kannst.

Nicht nur sind Stock-Fotos sinnvoll, wenn es schon tageszeit- und lichttechnisch zu spät zum Fotografieren ist - wenn du über Themen schreibst, die sich nicht klar bebildern lassen. Über Inspiration, übers Bloggen, über Selbstorganisation zum Beispiel, da eignen sich Stock-Fotos ganz prima und du kannst dich einfach auf den Text konzentrieren und musst dir keine Gedanken mehr über die Bebilderung machen.

Stockbilder runterladen oder eigene machen?

Es gibt viele Seiten, auf denen man Stockbilder gratis herunterladen kann, manchmal muss man nicht mal den Fotografen nennen, weil die Plattform das kostenfrei anbietet. Da verlinke ich jetzt nichts - weil ich davon abrate, fremde Stockbilder zu verwenden.

Warum rate ich davon ab? Du baust mit deinem Blog auch eine Marke auf - und dein Bildstil ist untrennbar damit verknüpft. Deshalb ist es mir persönlich extrem wichtig, dass jedes Foto, das ich für meine Beiträge verwende, von mir kommt - denn nur so prägt sich mein Stil auch ein.

Punkt zwei: Deine Fotos sind einzigartig - Stockfotos sind es nicht. Denn nicht nur du kannst dich bei den entsprechenden Datenbanken bedienen, auch andere können es selbstredend. Deshalb wird dir das Bild, das du dir von dort heruntergeladen hast, sicherlich auch wieder irgendwo anders im großen weiten Internet unterkommen. 

Mein großer Tipp: Macht eure Stock-Fotos selbst! Nehmt euch immer, wenn ihr sowieso Blog-Fotos macht, noch ein paar Minuten mehr Zeit und richtet ein paar schöne Sets her, die thematisch im weitesten Sinne mit Bloggen zu tun haben oder einfach hübsch aussehen!

Beispiele für mögliche Stock-Bilder

Meine eigenen Stock-Fotos enthalten meist verschiedene Elemente, die ich aus meinem Home Office heraus picke. Ein paar Beispiele für Objekte, mit denen ihr hübsche Arrangements schaffen könnt:
  • Laptop (mit eurer Blog-Seite)
  • Smartphone  (mit eurer Blog- oder Insta-Seite)
  • Tablet  (mit eurer Blog-Seite)
  • Hübsche Notizhefte
  • Schöne Stifte
  • Stiftehalter
  • Kaffeetasse
  • Blümchen 
  • schöne Mäppchen
  • auch mal eure Hände beim Tippen/mit Kaffeetasse/etc
  • Pflanzen, Pflanzen, Pflanzen!
  • Eine Zweit-Kamera, analoge, alte Kameras sehen genial aus auf Bildern
  • Schöne Büro-Accessoires, wie Paper Clips oder Masking Tapes
  • ....
Natürlich sollte nicht auf jedem Bild jeder vorgeschlagene Gegenstand zu sehen sein. Das wird womöglich ein wenig voll! Aber kombiniert einfach mal ein paar Gegenstände unterschiedlich und versucht, damit Foto-Sets zu erzeugen, die lebendig aussehen. Das heißt: Ein aufgeschlagenes Notizbuch sieht so aus, als hättet ihr gerade eine gute Idee gehabt - wenn ihr eure Hände mit fotografiert, ist richtig Leben im Bild. Versteht ihr das Prinzip?

Schaut euch mal meine Auswahl an Stockbildern an, die ich für den Blog schon gemacht habe - die Art der Bilder und Gegenstände sind ähnlich, trotzdem sind aber komplett verschiedene Foto-Sets entstanden:







Na, seid ihr inspiriert, für euren Blog auch einen Fundus an Stock-Bildern anzufangen? Ich kann es euch nur empfehlen!

Alles Liebe 
Lisa

Kommentare

  1. Danke für die tolle Inspiration liebe Lisa. Ich lese so gerne bei Dir und Deine Fotos sind wirklich ganz Dein Stil und Markenzeichen. Ich erkenne sie überall. Ganz liebe Grüße Dir aus dem Haus Nummer 13 von Tini

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  2. Liebe Lisa, boah WAS ist DAS denn bitte für ein genialer TIPP!!
    DU bist GROSSARTIG! Danke für's Teilen!!!!!!!!!!!!!!!!! Liebe Grüße von Sabine

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  3. Bei deiner 28 Days of Blogging Aktion kommen wirklich spannende Beiträge heraus!
    Ich habe auch ein kleines Archiv an Fotos, die ich aber bisher meist unangetastet gelassen habe. Und jetzt richtig Lust bekommen, mal ein paar mehr zu produzieren!
    Liebe Grüße, Flo

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  4. Erst dachte ich: "Häh, Fotos von einem Stock...."
    Aber nach dem Lesen bin ich jetzt voll im Bilde und motiviert mir eigene "Lagern-auf-Halde-bis-man-sie-mal-braucht"-Fotos zu machen...
    Annette

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  5. Auf die Idee wäre ich ja im ersten Moment gar nicht gekommen. Danke für deine Tipps. Ich habe mir den Post direkt mal in meinen Favoriten gespeichert, dann kann ich immer wieder auf deine Tipps schauen.

    Liebe Grüße
    Jacqueline

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  6. Eine echt schöne Idee von dir Lisa. Da bin ich doch motiviert, mir gleich einen Vorrat an eigenen Stock-Bildern anzulegen :)

    Liebe Grüße
    Isabel

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  7. Ein kleines Archiv mit den Stock-Bildern habe ich auch. Die sind aber noch nicht zum Einsatz gekommen :) Deine Fotos, liebe Lisa, finde ich sehr schön, sie haben tatsächlich einen Wiedererkennungswert.
    Liebe Grüße
    Yuliana

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  8. Hallo Lisa, das ist eigentlich eine super Idee :)
    Ich liebe übrigens deine Fotos total, superschöner Stil ;)
    Ganz liebe Grüße
    Sandra von Lieblingslife
    P.S. Es war echt schön dich mal auf der Messe persönlich zu treffen :)

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  9. Danke, liebe Lisa, für die interessanten Tipps.
    Ich finde es auch wichtig EIGENE Bilder im Blog zu verwenden, deine tollen Fotos kennzeichnen ja auch deinen individuellen Stil.
    Alles Liebe, Sandra

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  10. Ich nehme es mir schon so lange vor... Aber das muss bis nach der #28DaysofBlogging Challenge warten. :D

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  11. Sehr cooler Tipp. Besonders für allgemeine Texte ist das wahnsinnig nützlich.
    Ich selbst benutze auch nie fremde Fotos - irgendwie vertraue ich dem ganzen nicht zu 100%. Und ich fühle mich schlecht dabei, den Lesern "vor zu gaukeln", dass ich das gemacht habe (besonders bei den Fotos, wo man den Ersteller nicht verlinken muss).

    So ist jedes Foto von mir - auch wenn es mal nicht soooo perfekt aussieht ;)
    Liebe Grüße > sara

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  12. Ich habe bislang durchaus öfter mal fremde Stockphotos verwendet - aber stimmt schon, dass eigene viel, viel besser sind. Der Tipp, bei sonstigen Blogfotos gleich noch mehr mitzufotografieren, ist echt gut und wird vermerkt :) Selbstgemachte Natur- und Draußenfotos habe ich schon öfter mal für Posts verwendet, zu denen sonst kein bestimmtes Bild gepasst hat.
    Liebe Grüße
    Maren

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  13. Ein wirklich inspirierender Beitrag, da werde ich mich bald mit beschäftigen! :)

    Liebe Grüße

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  14. Hallo Lisa,
    Da sprichst du ein wichtiges Thema an. Ich besitze inzwischen eine relativ große Fotosammlung aber wenn ich etwas suche finde ich es nie oder es fährt mir erst später wieder ein. Wie löst du das und auch ob und wieviel du Bilder schon in Beiträgen verwendet hast?

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  15. Guten Post. Das steht definitiv auch auf meiner To-Do-Liste im März ;)...
    liebste Grüße
    Simone

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  16. Hallo Lisa! :)

    Ich habe erst kürzlich damit begonnen mich mit Stockfotos zu beschäftigen. Es war exakt, wie du es beschrieben hast: ich hatte spät abends richtig Lust zu bloggen, benötigte aber natürlich Bilder, die ich nicht hatte. Ich habe mich dann an meinen privaten Bildern bedient, sie etwas bearbeitet und das Problem somit gelöst. Ich möchte mir zukünftig auch einen kleinen "Vorrat" an eigenen Stockfotos zulegen. :)

    Alles Liebe,
    Mareike von www.mareikeunfabulous.de

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  17. Hallo Lisa,

    vielen Dank für den super Tipp, leuchtet total ein! Was mir nur sofort eingefallen ist: Damit die Fotos gut aussehen, braucht es eine professionelle Kamera oder sogar einen Fotografen, oder nicht? Machst du die Fotos wirklich selbst? Das würde mich echt noch interessieren.

    Vielen Dank und Gruss

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    1. Liebe Friederike,

      ja, ich mache die Fotos alle selbst, auf denen ich nicht zu sehen bin :) Wenn ich selbst zu sehen bin, dann entweder mit Stativ, mit Mann oder mit Katha von kathastrophal.de :)
      Meine Kamera ist schon semi-professionell, aber ich finde, mittlerweile machen auch günstigere Modelle richtig gute Fotos, z.B. diese hier, die ich als Zweitkamera habe: https://mein-feenstaub.blogspot.de/2016/10/zweitkamera-olympus-pen-e-pl7.html

      Alles Liebe
      Lisa

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