{#DIYnspiration} 15 Fragen an Frau Liebling

Es ist Anfang Dezember - mal abgesehen von der Adventszeit bedeutet das, das meine monatliche Reihe #DIYnspiration weitergeht. Denn einmal im Monat stelle ich ab jetzt einen besonders schönen DIY-Blog aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz hier vor. Und da bekommt ihr nicht nur mein Blabla, sondern ein Interview in 15 Fragen, um den oder die Blogger*in näher kennenzulernen.
Bereits vorgestellt habe ich Caro von Madmoisell und Kristina von Bonny und Kleid. Schaut euch auch diese Interviews unbedingt noch an!

Heute stelle ich euch die nächste inspirierende Bloggerin vor, nämlich Judith von Frau Liebling. In Judiths Blog findet ihr - wie sollte es anders sein - tolle DIYs und Geschenkideen. Besonders begeistert mich Judiths Händchen für wunderschöne pastellige Projekte aus Papier. Aber seht und lest selbst - nun steht mir Judith in 15 Fragen Rede und Antwort rund um ihr kreatives Schaffen!


1. Stell dich und deinen Blog kurz vor!

Ich bin Judith und schreibe auf frau-liebling.com seit mittlerweile zwei Jahren über fröhliche, bunte und vor allem einfache DIY-Projekte, die jeder selber machen kann. Mit meinen Blogposts möchte ich möglichst viele Menschen inspirieren und zeigen, dass wirklich JEDER kreativ sein kann und man dazu auch gar nicht viel braucht. Es gibt doch nichts Schöneres als etwas Selbstgemachtes.

2. Was bedeutet DIY für dich?

So richtig schön abschalten zu können. Beim Basteln vergesse ich alles um mich herum. So ist es mir schon öfter passiert, dass ich bis nachts an einem DIY Projekt gesessen habe, weil ich nicht mitbekommen habe wie die Zeit vergangen ist. Ich kann mir mein Leben ohne DIY gar nicht vorstellen, ich bin quasi damit aufgewachsen. Schon meine Eltern haben alles mögliche selbstgemacht, zum Beispiel auch tolles Spielzeug für mich und meine Schwester.


3. Wie gehst du an ein DIY-Projekt ran? Planst du alles genauestens oder probierst du einfach mal rum, à „Wird schon hinhauen“?

Genauestens planen kann ich meine DIY Projekte gar nicht. Ich habe zwar oft eine grobe Idee im Kopf, aber gerne habe ich auch mal ganz spontan eine DIY Idee, die ich dann auch gleich umsetzen muss. Ich probiere gerne viel aus und irgendwas Schönes kommt dann schon dabei heraus. Wobei das Endprodukt dann nicht immer meiner ursprünglichen Idee entspricht, oder ich dann auch einfach doch etwas ganz anderes gemacht habe.


4. Stichwort DIY Desaster – nicht jede Selbermach-Idee landet auch auf dem Blog – bei mir zumindest. Manchmal geht einfach was in die Hose, das ich mir so toll ausgemalt habe. Ist bei dir bestimmt genauso. Welche DIY-Desaster gab es bei dir schon, die du lieber mal hast unter den Tisch fallen lassen?

Oh weh, es gab schon so einige Desaster. Zuletzt wollte ich einen Korb aus Zeitungspapier flechten, das Ergebnis war alles andere als schön. Die Ideen habe ich aber noch nicht ganz verworfen, sondern auf meine "mach-ich-irgendwann-mal-Liste" geschrieben. Ein weiteres Highlight war ein angesetzter Waldmeistersirup. Die Flasche ist nachts explodiert und das Zuckerwasser hat sich richtig schön in der ganzen Küche verteilt und war bis zum nächsten Morgen natürlich schön klebrig getrocknet.



5. Was sind deine Top-3-Lieblingsprojekte, die du auf deinem Blog gezeigt hast – und warum gerade diese?

Ich mag die DIY Trinkgläser für den Sommer richtig gerne, weil die Idee ganz spontan aus der Not heraus entstanden ist. Damals gab es solche Trinkgläser noch nicht zu kaufen und ich wollte meine selbstgemachte Limonade mit zum Picknick in den Garten nehmen. Da es in dem Sommer so unfassbar viele Wespen gab, musste ich mir etwas überlegen und habe schnell mal etwa Altglas umfunktioniert. Auch mein DIY Magnetregal mag ich richtig gerne, weil es so schön praktisch ist. Die Umsetzung war sehr abenteuerlich, weil ich kein wirkliches Werkzeug hatte. Und auch die Papierblumen aus Servietten mag ich richtig gerne. Die Blumen sind richtig schnell und einfach gemacht und sehen richtig toll aus.



6. Wenn ich an deinen Blog denke, kommen mir gleich deine schönen Papier-Ideen in den Sinn, zum Beispiel die wunderschönen Papierblumen. Ist Papier auch tatsächlich dein liebstes Material?

Oh ja, ich liebe Papier! Ich finde das Material ist so wunderbar vielseitig. Man kann daraus zum Beispiel robuste Möbel bauen, aber auch filigrane Blumen fertigen. Es gibt nichts, was man nicht aus Papier machen kann. Zukünftig wird es auf meinem Blog noch viel mehr tolle DIY-Projekte aus Papier geben.

7. Und hast du eine Lieblingstechnik?

Nein, eine Lieblingstechnik habe ich nicht. Da bin ich offen für alles und probieren gerne viel herum. Wichtig ist mir nur, dass die Technik einfach umzusetzen ist, sodass jeder das Projekt nachmachen kann.


8. An deinem Blog mag ich besonders gern, dass du so viele farbenfrohe Projekte zeigst, die richtig gute Laune machen – was würdest du persönlich sagen, macht deinen Blog besonders?

Das besondere an meinem Blog ist, dass meine DIY Projekte leicht umzusetzen sind und man dafür auch kein teures Material benötigt. Und trotzdem kann man tolle Geschenke und Deko herstellen. Ich habe mit dem Blog während meines Studiums angefangen, da hatte ich nicht viel Budget für Material, oder teure Deko. So habe ich angefangen aus vorhandenen Materialien schöne Dinge zu schaffen.


9. Hand aufs Herz – hast du einen Werkraum für deine Projekte oder ist auch bei dir immer das komplette Wohnzimmer voller DIY-Utensilien? Ich persönlich habe ja schon ein paar „Ecken der Schande“, die voller DIY-Kram sind.

Ein eigener Werkraum wäre ein Traum! Da könnte man dann auch ruhig mal ein paar angefangene Projekte liegen lassen. Momentan wohne ich leider nur in einer kleinen 1-Zimmerwohnung mit gerade mal 35 qm. Hier habe ich viel zu wenig Platz zum basteln. Ich arbeite meistens an meinem Esstisch, machmal aber auch auf dem Boden. Auch ich habe hier so einige Ecke der Schande. Überall steht irgendwelcher DIY-Kram rum. Hätte ich mehr Platz, würde es wahrscheinlich aber auch nicht viel anders aussehen.


10. Als Leser sieht man ja immer nur die tollen Ergebnisse – wie viel Zeit investierst du immer ungefähr in einen DIY-Blogpost?

Für einen kompletten Blogpost brauche ich gerne mal so 5 Stunden. Zwei Stunden zum Fotos machen, etwa 1 Stunde für die Bildbearbeitung und noch mal so eine Stunde für den Text. Und da mein alter Laptop so unfassbar langsam ist, geht auch noch mal sicher eine Stunde drauf, weil er sich ständig aufhängt und bei allem mega lange lädt.

11. Welche DIY-Blogs liest du selbst am liebsten, wo lässt du dich inspirieren?

Es gibt so viele unfassbar tolle DIY Blogs. Ich mag zum Beispiel sehr gerne die Blogs Tulpentag, TRYTRYTRY, Rosy & Grey und Madmoisell. Dort schaue ich sehr gerne vorbei, denn dort gibt es viele fröhliche und bunte DIY Ideen zu bestaunen. Ansonsten holen ich mir auf Pinterest oder unterwegs in der Stadt viele neue Ideen und Inspiration.

12. Hast du einen Support, was deinen Blog betrifft, oder machst du alle Fotos (auch die, auf denen du zu sehen bist) selbst?

An meinem Blog mache ich alles rund herum selbst. Die Fotos auf denen ich zu sehen bin entstehen meistens sehr abenteuerlich. Es ist nämlich gar nicht so einfach ein Foto zu machen, wie man selbst gerade am basteln ist. Da bin ich aber sehr einfallsreich.


13. Was machst du, wenn du nicht bloggst? Hast du Hobbies, die aus deinem Blog so gar nicht ersichtlich werden?

Wenn ich gerade nicht blogge, arbeite ich in einem Kinderheim als Sozialpädagogin, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Wenn ich dann aber mal etwas Freizeit finde, gehe ich liebend gerne in den Wald. Ich liebe die Stille dort und könnte stundenlang durch den Wald spazieren. Am liebsten nehme ich dazu noch meinen Vater und eine Kanne Tee mit.

14. Wenn du etwas wünschen könntest: Was ist dein persönlicher Traum, was deinen Blog angeht?

Ich liebe das Bloggen und kann mir mein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen. Mein Traum ist es, irgendwann davon leben zu können. Ich mag meinen momentanen Job auch wirklich gerne, aber leider merke ich, dass mein Blog momentan viel zu kurz kommt und das würde ich gerne irgendwann ändern.

15. Und zum Abschluss: Ich finde ja – DIY kann jeder, weil viele Ideen ganz easy umzusetzen sind. Was sagst du zu sogenannten Bastelmuffeln, die sagen "Iiiiich hab ja zwei linke Hände und kann das gaaaar nicht!" (Ich unterstelle denen ja oft Faulheit!)

Ha ha, da muss ich an meine Dozentin aus dem Gestaltungsseminar im Studium denken. Sie sagte immer: "Es kommt nicht auf das fertige Produkt an, sondern auf den Prozess." Da hat sie schon recht. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man etwas Eigenes geschaffen hat und ich finde auch, dass JEDER kreativ werden kann. Das versuche ich in meinen Blogposts zu zeigen, denn es gibt für mich nichts Wertvolleres, als etwas Selbstgemachtes. Sehr gerne dürfen alle Bastelmuffel bei mir vorbeikommen und ich zeige ihnen dann, dass sie sehr wohl basteln können.



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Danke, liebe Judith, dass du meine 15 Fragen beantwortet hast - jetzt aber schnell rüber auf Judiths Blog Frau Liebling, schaut euch um und stöbert in den tollen DIY-Ideen!

Alles Liebe
Lisa

Kommentare

  1. Hallo Lisa, danke, dass Du uns die wunderbar kreative Frau Liebling vorgestellt hast. Ich freue mich schon auf Eure nächsten Posts! LG, Birgit

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  2. Was für ein toller Post! :) Ich finde es immer klasse, wenn Blogger sich gegenseitig unterstützen.
    Auf meinem Blog gibt es zur Zeit ein Weihnachtsgewinnspiel, vielleicht schaust du ja mal vorbei. ☺
    Liebe Grüße,
    Laura von lauraskreativecke

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  3. Ein tolles Interview und sehr sympathisch :)
    Danke für diesen Einblick!
    Liebe Grüße

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  4. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte! :) Das Interview hat wirklich viel Spaß gemacht! Liebe Grüße, Judith

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