DIY: Spitzengurkentopf

Einen schönen Tag, meine Lieben!

Wie ihr im letzten Eintrag gelesen habt, hat sich hier ein bisschen was getan: Ich habe es geschafft, einen "Gefällt mir"-Button und eine Instagram-Anbindung einzubauen, durch die ihr regelmäßig mitverfolgen könnt, was euch in Zukunft hier erwartet. Außerdem habe ich oben eine "Über mich"-Seite und einen "Do it Yourself"-Reiter eingebaut - wenn ihr den anklickt, könnt ihr die Einträge, die nur aus Geschwätz bestehen, ausblenden und gelangt direkt zu den Tutorials. 

Gut - um es mit Goethes Worten zu sagen: "Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn."  
Oder in meinen Worten: Hier ist meine neue Anleitung für euch.

Diesmal habe ich mir ein leeres Gurkenglas vorgenommen und daraus einen spitzen Spitzenblumentopf (ha, ha.) kreiert. Und als Krönung habe ich einen eigenen Ableger eines Geldbaums eingepflanzt. Der Geldbaum ist mein bester Freund, der ist nämlich auch gut zu Menschen wie mir, die einen sogenannten schwarzen Daumen (das Gegenteil des grünen Daumens!) besitzen - er geht niemals, niemals kaputt und floriert ganz wundervoll. 

So wird das am Ende aussehen:

Gurken raus, Leben rein!

Wenn euch das gefällt und ihr damit auch noch prakischerweise euren Glasmüll reduzieren wollt, klickt euch durch meine Anleitung.






  • Einen Geldbaum. Den kauft ihr euch im Baumarkt oder im Pflanzenshop eures Vertrauens einmal und könnt dann endlos Ableger davon ernten - mehr dazu in den Einzelschritten. Der kleine Geldbaum, den ihr auf diesem Bild seht, war übrigens auch mal ein Steckling, den ich eingepflanzt habe.
  • Blumenerde. Klar - wenn wir umtopfen wollen, brauchen wir auch Blumenerde.
  • Ein leeres Gurkenglas.
  • Spitzenband. Wie fast immer brauchen wir Spitzenband, um den Topf am Ende zu verzieren.
  • Tortenspitze. Bekommt ihr in jedem größeren Supermarkt beim Backbedarf - ich habe meine zum Beispiel aus dem REWE. Damit erzeugen wir das hübsche Spitzenmuster auf unserem Gurkenglas.
  • Mattlack zum Sprayen: durchsichtig & weiß.
  • Mattlack im Töpfchen in einer Farbe eurer Wahl. Ich habe mich für fliederfarben entschieden!
  • Pinsel, Schere und Kleber.

Schritt 1

Wir kaufen einen Geldbaum (oder haben einen zuhause)! Der hier ist noch recht jung - später bildet das liebe Pflänzchen richtige Stämme aus. Wie ihr den Geldbaum pflegen sollt, erfahrt ihr zum Beispiel auf diesem netten Pflanzenlexikon. Der Geldbaum steht schon in den Startlöchern, aber er darf uns erstmal beim Malen und Basteln zuschauen und wird dann gleich wieder benötigt.



 Schritt 2

Zuerst suchen wir uns eine hübsche Farbe aus, die später gut zu einem weißen Spitzenmuster passt - mit Pastelltönen seid ihr da immer gut beraten. Ich habe mich für einen fliederfarbenen Mattlack entschieden, könnte mir das Ganze aber auch gut in mintgrün oder pfirsichfarben vorstellen.


Zuallererst - das habe ich nicht dokumentiert - lösen wir natürlich die Etiketten des Gurkenglases ab. Wenn die sehr fest geklebt sind, gebe ich euch den Tipp, das Glas in eine Spüli-Wasser-Lösung einzulegen, dann lösen sich die Etiketten wie von Zauberhand ganz einfach ab.


Also! Bemalt das Gurkenglas mit der ersten Schicht Mattlack.


 Schritt 3

Jetzt schneiden wir uns einen Ableger unseres Geldbaums ab - einfach ein Stück abschneiden, was etwa so aussieht wie auf meinem Bild. Der Ableger des Geldbaums wird auch Blatt- oder Kopfsteckling genannt, weil man ihn einfach unterhalb eines Blattes abschneiden kann.
Lasst unbedingt noch so viel Stiel unten dran, dass ihr ihn gut einpflanzen könnt. Ein Pflanzenfreund hat mir den Tipp gegeben, den Ableger zuerst einmal einen halben Tag trocknen zu lassen und dann zwei Tage in einem Wasserglas austreiben zu lassen. Ich habe meine Stecklinge aber immer gleich in die Erde gepflanzt und das hat auch funktioniert.


Nachdem die erste Schicht Farbe getrocknet ist, pinselt ihr eine weitere Schicht auf das Glas, bis die Farbe auch deckend ist.



 Schritt 4

Jetzt kommt die Tortenspitze ins Spiel. Die legt ihr um euer trockenes (!) Gurkenglas, haltet sie am Rand gut fest und sprayt den weißen Mattlack darüber.


Denn so erhaltet ihr ein tolles Muster mit Farbverlauf. Das lasst ihr ebenfalls trocknen und wiederholt es von der anderen Seite, von oben, oder so, wie es euch gefällt.


Sobald das wiederum trocken ist, sprayt ihr durchsichtigen Mattlack drüber, damit die Farbe später nicht bröckelt.


 Schritt 5

Und wenn das wiederum getrocknet ist, klebt ihr die Spitze an. Ihr habt wahrscheinlich schon gemerkt, dass ich es wirklich nicht lassen kann, alles, was ich mache, mit Spitze zu verzieren - falls ihr das nicht mögt, könnt ihr natürlich auch anderes Dekoband verwenden.


Und es kommt natürlich eine Schleife dran - weil Schleifen einfach überall hübsch aussehen.


Jetzt kommt ein breiteres Spitzenband über den Schraubverschluss des Gurkenglases - jetzt haben wir seine wahre Identität für immer verschleiert, haha.


Wie ihr seht, habe ich keine Gummihandschuhe benutzt und damit einen schönen Ombré-Look für meinen Fingernagel kreiert - Spaß. Aber apropos Ombré - bald gibt's ne Anleitung für Kissen im Dip Dye Look.


Schritt 6

Nachdem unser Pflanzen-Ableger sein Dasein in seinem Wasserglas gefristet hat, nehmen wir uns seiner wieder an, befüllen das Gurkenglas mit Blumenerde und pflanzen das Schätzchen ein. 


Und das Tolle daran ist: Ihr müsst den Ableger nur in die Erde stecken und ein bisschen festdrücken, dann jede Woche einmal gießen und euer Ableger-Schatz wird euch nie mehr verlassen. Am besten, ihr gebt ihm gleich noch einen Namen, denn ihr werdet lange eure Freude an ihm haben. Er könnte zum Beispiel Grünbert heißen.


Das hab ich schon mehrere Male gemacht - hier seht ihr zum Beispiel meine Ableger-Drillinge. Die durften sich in drei ehemaligen Basilikum-Töpfchen einnisten (auch selbst bemalt!), nachdem meine Basilikum-Drillinge für immer von uns gegangen sind:


Und fertig!
Nun bleibt mir nur noch, euch viel Spaß dabei zu wünschen, eurem Pflänzchen beim Wachsen zuzuschauen. Und wenn es groß genug ist, bietet es euch wieder die Möglichkeit, neue Ableger abzuschneiden.



Nächstes Mal: Schicke Ohrringgalerie
Für den nächsten Eintrag habe ich mir einen alten Bilderrahmen vorgenommen und ihn zu einer schicken Ohrringgalerie aufgehübscht. Als ich das Memoboard gebastelt habe, habe ich euch ja versprochen, dass ihr die Stoffreste bald wieder brauchen werdet - bei der Ohrringgalerie wird's soweit sein, aber mehr dazu im nächsten Eintrag.



Also, bis zum nächsten Eintrag - ich freu mich auf euch!

Kommentare

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