DIY: Frühlingsvasen mit Serviettentechnik


Hallo, ihr Lieben!

Bevor ich ins Osterwochenende entschwinde, habe ich noch eine kleine Anleitung für euch - ich erkläre euch knapp und einfach, wie Serviettentechnik funktioniert.

Aber vorher möchte ich euch noch mal kurz auf die Umfrage hinweisen, die sich rechts am Rand in meiner Sidebar befindet: Sagt mir, was euch hier noch fehlt!

Nun zum Thema meines heutigen Eintrages:



Viele haben sich vielleicht meinen letzten Eintrag zum blumigen Kettenrechen gelesen und sich gefragt: Ist ja alles schön und gut, aber das mit der Serviettentechnik versteh ich nicht so ganz.
Deshalb habe ich mir überlegt, ich schieb einen kurzen Erklär-Eintrag zwischenrein und zeig euch, wie das funktioniert. Serviettentechnik ist eine der am vielseitigsten anwendbaren Techniken, weil sie auf praktisch jedem Material funktioniert - und super-einfach ist sie auch noch.

Dabei herausgekommen sind diese frühlingshaften Vasen, die auch ein schönes Highlight bei jedem Ostertisch sein können. Wenn schon draußen das gute Wetter auf sich warten lässt, wollen wir wenigstens ein bisschen Frühling in unsere Wohnung bringen.



Wollt ihr wissen, wie das geht? Klickt auf "weiterlesen"!





  • Leere Glasflasche oder leeres Gurkenglas. Und zwar ohne Etikett. Wie ihr das Etikett völlig stress- und rubbelfrei ablösen könnt, zeig ich euch gleich.
  • Servietten eurer Wahl. Am schönsten sieht immer ein gleichmäßiges Muster aus - am besten keine großflächigen Motive, wie z.B. ein Stillleben mit Wein und Broten.
  • Serviettenkleister. Bekommt ihr in wirklich jedem Bastelladen!
  • Pinsel.
  • Und wenn ihr möchtet, etwas Dekoband zum verzieren. Das ist aber absolut keine Pflicht.

Schritt 1

Wir brauchen zuerst eine leere Flasche. Weil Schnapsflaschen oft eine besonders hübsche Form haben, eignen die sich sehr gut - ich bin oft geneigt, bestimmte Sorten nur wegen der Form der Flasche zu kaufen, auch wenn ich die gar nicht mag.
Trinkt die Flasche aus und spült sie. Aber bitte nicht allein trinken!


Jetzt erkläre ich euch eine Technik, wie ihr innerhalb von 5 Minuten die Etiketten eurer Flasche runter bekommt. Füllt eine Schüssel mit lauwarmem Wasser und etwas Spüli und lasst eure Flasche darin baden.



Nach etwa fünf Minuten lösen sich die Etiketten von ganz allein ab und ihr könnt loslegen.


Schritt 2

Nun holt ihr eure Servietten hervor. Wenn ihr den Rand der Serviette zwischen Daumen und Zeigefinger nehmt und etwas rubbelt, werdet ihr merken, dass die Serviette aus mehreren Schichten besteht - in den meisten Fällen sind das drei. Sehr einfach lassen sich zwei Schichten trennen und mit etwas Geschick zieht ihr auch die dritte Schicht ab. Wir brauchen nämlich nur die obere, bedruckte Schicht.



Schritt 3

Nun bepinselt ihr eure Flasche großflächig mit Kleister.

Tipp: Falls ihr keine Glasflasche benutzt, sondern die Serviettentechnik auf beispielsweise Holz anwendet, empfiehlt es sich, das Holz vorher in einer Farbe anzumalen, weil sonst die Holzstruktur durchschimmert. Die Farbe dann trocknen lassen und erst danach mit Kleister loslegen.


... und bringt nun die Serviette schön glatt darauf an. Fang auf einer Seite an und streicht alles schön glatt - wir wollen ja keine Knicke und Falten darin haben!


Wenn die Serviette glatt angebracht ist, pinselt ihr wieder mit Kleister darüber. Oft wird empfohlen, die Serviette dafür in kleine Stückchen zu reißen, bevor sie aufgeklebt wird. Das mache ich aber nicht am Anfang, sondern wenn es an die kleineren Bereiche geht, wie z.B. an den Flaschenhals.


Schritt 4

Ihr lasst nun den Kleister etwas antrocknen und wiederholt das Ganze mit einer weiteren Schicht, bis alles schön gleichmäßig mit dem Serviettenmuster bedeckt ist. Am Flaschenhals empfehle ich euch, die Serviette dafür in kleine Stückchen zu reißen - so könnt ihr einfach präziser arbeiten.


Das sieht dann folgendermaßen aus:



Wenn ihr wollt, könnt ihr euer Werk nun noch etwas verzieren.


Auch hübsch: Mit einem Gurkenglas!

Die ganze Serviettentortur habe ich auch einem Gurkenglas angetan:


Und zwar mit hübscher grüner Pünktchenserviette.


Auch die grüne Gurkenglas-Vase habe ich noch etwas verziert, indem ich den Rand weiß bemalt habe, etwas Tortenspitze am unteren Rand aufklebte und eine Schleife mit Paketschnur darum gebunden habe.


Wenn ihr dann fertig seid, könnten eure Vasen so oder so ähnlich aussehen:



Jetzt habt ihr hoffentlich die Serviettentechnik etwas besser verstanden. Ich wünsche euch viel Spaß dabei, euren Glasmüll zu reduzieren und wunderhübsche Vasen daraus zu zaubern!
Ich hoffe, ihr verbringt schöne Ostertage, in die ich mich nun auch verabschiede. Wir hören in der kommenden Woche wieder voneinander!

Kommentare

  1. voll kreysi :O
    von anonym

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  2. Da werden Kindheitsbastelerinnerungen wacht!

    Super schön, wie du es erklärt hast.

    liebe grüße

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  3. Hallo Lisa,

    danke fürs vorbeischauen, schön hast dus hier. Folgen dir jetzt auch!LG, Monique und Anke @ http://oh-mydearlove.blogspot.de/

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  4. Hallo! Ich liebe diese Technik, hab auch schon alles von Schachteln, Vasen, Dosen über Schuhkartons damit verziert.
    Sehr hübsche Vasen sind da bei dir entstanden!

    Liebe Grüße
    Daniela

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  5. wow, so eine hübsche Idee ... sieht total frühlingshaft aus. muss ich auch ausprobieren. danke für deinen tipp. und übrigens toller Blog. ;)

    LG
    Tina von dedicatedto

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  6. Eine wunderschöne Idee. Faszinierend was man mit einfachen Servietten und etwas Fantasie alles machen kann. Das ist wirklich eine originelle Idee, mit der man begeistern kann.

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  7. Servietten-Technik ist wirklich toll. Man kann so vieles damit verzierend. Ich mache das gern zur Weihnachtszeit.

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